Alice im Wunderland

Alice im Wunderland

Eine Orchestererzählung von Henrik Albrecht
nach Lewis Carroll
für Orchester und 3 Sprecher
Instrumentation: 2.2.2.2/4.2.3.1/Timp/2 Perc/Harfe/Celesta/Streicher


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Hörprobe des ersten Satzes

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Ein Interview anläßlich der ARD Hörspieltage 2011

Neben der großartigen Leistung des Schauspielergespanns lag das Erfolgsgeheimnis der vom Publikum mit Applaus und Bravorufen gefeierten Aufführung nicht zuletzt in der Qualität der Musik. Auf fantasievolle Weise ließ die Komposition, die allen Instrumentengruppen des Orchesters Entfaltungsmöglichkeiten bot, die skurrilen Ereignisse hinter der goldenen Pforte des Wunderlandes plastisch werden.
So konnten die Zuhörer erleben, wie es klingt, wenn kullernde Riesentränen zu einem See anschwellen, Spielkarten als Hofstaat aufmarschieren und griesgrämige Raupen sich in schöne Schmetterlinge verwandeln. Mit bemerkenswerter Suggestivkraft wurden die Gesetze der Vernunft von der fantastischen Musik außer Kraft gesetzt.

Echo online vom 27. März 2012 echo-online.de

Dieser Zauber tauchte beispielsweise in "Alice im Wunderland" (NDR) auf: Henrik Albrechts frische Version fasziniert als Muster musikalischen und mündlichen Erzählens, das elementare Emotionen ausschwingen lässt. So verwandelt sich Lewis Carrolls viktorianisches Papiertheater in ein echtes Märchen, in dem Metamorphosen und Mutproben leuchten. Die Aufführung mit Schauspielern und Orchester, ein Höhepunkt des Festivals, zog mehr als tausend Besucher in Bann

Frankfurter Allgemeine Zeitung zur Alice Aufführung und den ARD Hörspieltagen 2011

Als "Oper ohne Gesang" bezeichnet Albrecht seine Produktion, denn die Musik selbst spielt eine entscheidende Rolle, sie steuert die Geschichte, treibt sie voran und begleitet Alice

Hamburger Abendblatt

Vertonungen von "Alice im Wunderland" gibt es viele. Aber nur wenige sind so gelungen und so schön wie dieses Orchesterhörspiel von Henrik Albrecht. Das Zusammenspiel von Musik und Sprechern besticht.(...)
Komponist Henrik Albrecht hat mit dem Orchesterhörspiel eine Form gefunden, die sich besonders dazu eignet, Klassiker der Kinderliteratur leicht verständlich, prägnant und unterhaltsam zu vertonen. Das war schon bei "Peter Pan", beim "Gespenst von Canterville", "Pinocchio" oder dem "Krieg der Knöpfe".

hörBücher vom März 2011

Was sind die Zutaten einer guten Geschichte? Für Alice gehören ein Drache, ein mutiges Kind und ein Garten dazu. Fast alles davon findet sich in dem Kinderbuchklassiker "Alice im Wunderland" wieder, der im Mittelpunkt des vorweihnachtlichen Kinderkonzertes der Niederrheinischen Sinfoniker stand. Denn zu der Geschichte von Lewis Carroll gibt es eine wunderschöne Musik, die der zeitgenössische Komponist Henrik Albrecht geschrieben hat.

Rheinische Post vom 26. November 2012

Auszeichnungen:
Leopold 2011
Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2011


Im Covertext der CD ist zu lesen:
Euch ist vielleicht aufgefallen, dass Alice, in all ihren Abenteuern, ein Instrument beisteht wie ein ständiger Begleiter. Dieses Instrument ist die Querflöte. Immer, wenn sich die Geschichte Alice zuwendet oder wir mit ihren Augen auf das Wunderland blicken, mischt sich die Flöte mit dem Alice-Motiv in den Orchesterklang.
Die Flöte ist eines der ältesten Musikinstrumente auf unserem Erdball. Sie ist schon 35.000 Jahre alt, und Menschen in allen Teilen der Erde haben sie auf ihre Art und Weise entdeckt. In Ägypten haben die Menschen bemerkt, dass man aus Schilfrohr Flöten bauen kann. Vielleicht hat dort eines Tages mal der Wind über die Schilfrohre hinweggepustet und sie so zum Klingen gebracht. Die Steinzeitmenschen haben aus Knochen Flöten geschnitzt. Wie sie darauf gekommen sind, weiß ich allerdings beim besten Willen nicht! Tja, und Ihr könnt das Prinzip der Flöte auch für Euch entdecken. Dazu braucht ihr nur eine Flasche. Mit dem Mund pustet Ihr quer über die Öffnung der Flasche. Dadurch gerät die Luft im Inneren der Flasche in Schwingung und Ihr hört einen Ton. Welchen Ton Ihr hört, hängt von der Größe der Flasche ab oder davon, wie viel Flüssigkeit noch in der Flasche drin ist. Wenn Ihr etwas aus der Flasche trinkt (das macht man ja eigentlich nicht, aber jetzt dient es ja einem wissenschaftlichen Zweck), dann wird der Ton tiefer. Im Grunde funktioniert eine Querflöte ganz ähnlich. Der Musiker bläst quer über die Öffnung im Mundstück der Flöte. Um dem Instrument verschiedene Tonhöhen entlocken zu können, hat man Löcher in die Flöte hineingebohrt. Schließt man mit den Fingern alle Löcher der Flöte, so wird am meisten Luft in Schwingung versetzt und der Ton ist am tiefsten. Öffnet man nun ein paar der Löcher, so werden die Töne der Flöte höher.
Die Flöte gehört zu der Familie der Holzblasinstrumente. Früher wurde sie aus Holz gebaut. Moderne Querflöten sind aber aus Metall. Die kleine Schwester der Querflöte ist die Piccoloflöte. Sie gehört zu den höchsten Instrumenten im Orchester. Obwohl sie sehr klein ist, kann sie sich doch in der Lautstärke gegen ein ganzes Orchester durchsetzen. Die große Schwester der Querflöte ist die Altflöte. Sie klingt tiefer als die Querflöte und Ihr könnt sie gut am Anfang des Raupenstückes hören. Da wird sie vom Cello begleitet und beide Instrumente mischen sich zu einer ganz seltsamen Klangfarbe. Die größte der Querflöten ist die Bassflöte. Sie ist, obwohl sie so groß ist, das leiseste Instrument dieser Familie.
So, nun wünsche ich Euch viel Spaß beim Hören und hoffe Ihr folgt Alice noch oft durch den Kaninchenbau ins Wunderland!

Ach und noch etwas. Ich habe an der Stelle, an der Alice Riesentränen weint und in ihren Tränen zu ertrinken droht drei Seemannslieder in der Musik versteckt. Könnt Ihr hören, welche es sind?

 

 

Neuigkeiten

Nun ist es raus! Der neue Kinderhörbuchpreis Beo für die beste Musik in einem Kinderhörspiel geht an das Orchesterhörspiel "A Christmas Carol" aus meiner Feder. Ich bin überglücklich, dass auch auf diesem Weg die viele Arbeit, die in dieser Partitur steckt, belohnt wird. Danke!

Wer nicht bei der Aufführung meines neuesten Orchesterhörspiels "20.000 Meilen unter dem Meer" dabei sein konnte, hier gibt es einen Film von der Aufführung im Theaterhaus Stuttgart zu sehen.
 

Kritikerstimme

"Abrechts Komposition ist sehr farbig und abwechslungsreich, durchaus auch populär, aber nie platt oder beliebig. Er versteht es, auch fein abgestimmte Stimmun- gen und Bilder im Hörer zu er- zeugen...Albrecht ist ein großer Hörspaß für die ganze Familie gelungen."

-Neue Presse zu "A Christmas Carol"

 

"Die NDR Radiophilharmonie und Vassilis Christopoulos haben hörbar großen Spaß an Albrechts plastisch instrumentierter Partitur"

-Hannoversche Allgemeine zu
"A Christmas Carol"


 

“Dieser Zauber tauchte beispiels- weise in "Alice im Wunderland" auf: Henrik Albrechts frische Version fasziniert als Muster musikalischen und mündlichen Erzählens.”

-FAZ zu "Alice im Wunderland"