Alice im Wunderland

    Alice im Wunderland

    Eine Orchestererzählung von Henrik Albrecht
    nach Lewis Carroll
    für Orchester und 3 Sprecher
    Instrumentation: 2.2.2.2/4.2.3.1/Timp/2 Perc/Harfe/Celesta/Streicher

  • Leopold 2011
  • Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2011
  • Ansichtspartitur des ersten Satzes zum Herunterladen
  • Hörprobe des ersten Satzes
  • Ein Interview anläßlich der ARD Hörspieltage 2011
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  • Über den Inhalt:

    Euch ist vielleicht aufgefallen, dass Alice, in all ihren Abenteuern, ein Instrument beisteht wie ein ständiger Begleiter. Dieses Instrument ist die Querflöte. Immer, wenn sich die Geschichte Alice zuwendet oder wir mit ihren Augen auf das Wunderland blicken, mischt sich die Flöte mit dem Alice-Motiv in den Orchesterklang.
    Die Flöte ist eines der ältesten Musikinstrumente auf unserem Erdball. Sie ist schon 35.000 Jahre alt, und Menschen in allen Teilen der Erde haben sie auf ihre Art und Weise entdeckt. In Ägypten haben die Menschen bemerkt, dass man aus Schilfrohr Flöten bauen kann. Vielleicht hat dort eines Tages mal der Wind über die Schilfrohre hinweggepustet und sie so zum Klingen gebracht. Die Steinzeitmenschen haben aus Knochen Flöten geschnitzt. Wie sie darauf gekommen sind, weiß ich allerdings beim besten Willen nicht! Tja, und Ihr könnt das Prinzip der Flöte auch für Euch entdecken. Dazu braucht ihr nur eine Flasche. Mit dem Mund pustet Ihr quer über die Öffnung der Flasche. Dadurch gerät die Luft im Inneren der Flasche in Schwingung und Ihr hört einen Ton. Welchen Ton Ihr hört, hängt von der Größe der Flasche ab oder davon, wie viel Flüssigkeit noch in der Flasche drin ist. Wenn Ihr etwas aus der Flasche trinkt (das macht man ja eigentlich nicht, aber jetzt dient es ja einem wissenschaftlichen Zweck), dann wird der Ton tiefer. Im Grunde funktioniert eine Querflöte ganz ähnlich. Der Musiker bläst quer über die Öffnung im Mundstück der Flöte. Um dem Instrument verschiedene Tonhöhen entlocken zu können, hat man Löcher in die Flöte hineingebohrt. Schließt man mit den Fingern alle Löcher der Flöte, so wird am meisten Luft in Schwingung versetzt und der Ton ist am tiefsten. Öffnet man nun ein paar der Löcher, so werden die Töne der Flöte höher.
    Die Flöte gehört zu der Familie der Holzblasinstrumente. Früher wurde sie aus Holz gebaut. Moderne Querflöten sind aber aus Metall. Die kleine Schwester der Querflöte ist die Piccoloflöte. Sie gehört zu den höchsten Instrumenten im Orchester. Obwohl sie sehr klein ist, kann sie sich doch in der Lautstärke gegen ein ganzes Orchester durchsetzen. Die große Schwester der Querflöte ist die Altflöte. Sie klingt tiefer als die Querflöte und Ihr könnt sie gut am Anfang des Raupenstückes hören. Da wird sie vom Cello begleitet und beide Instrumente mischen sich zu einer ganz seltsamen Klangfarbe. Die größte der Querflöten ist die Bassflöte. Sie ist, obwohl sie so groß ist, das leiseste Instrument dieser Familie.
    So, nun wünsche ich Euch viel Spaß beim Hören und hoffe Ihr folgt Alice noch oft durch den Kaninchenbau ins Wunderland!

    Ach und noch etwas. Ich habe an der Stelle, an der Alice Riesentränen weint und in ihren Tränen zu ertrinken droht drei Seemannslieder in der Musik versteckt. Könnt Ihr hören, welche es sind?

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Neuigkeiten

Nun ist es raus! Der neue Kinderhörbuchpreis Beo für die beste Musik in einem Kinderhörspiel geht an das Orchesterhörspiel "A Christmas Carol" aus meiner Feder. Ich bin überglücklich, dass auch auf diesem Weg die viele Arbeit, die in dieser Partitur steckt belohnt wird. Danke!

Wer nicht bei der Aufführung meines neuesten Orchesterhörspiels "20.000 Meilen unter dem Meer" dabei sein konnte, hier gibt es einen Film von der Aufführung im Theaterhaus Stuttgart zu sehen.
 

Kritikerstimme

"Albrechts Komposition ist sehr farbig und abwechslungsreich, durchaus auch populär, aber nie platt oder beliebig. Er versteht es, auch fein abgestimmte Stimmun- gen und Bilder im Hörer zu er- zeugen...Albrecht ist ein großer Hörspaß für die ganze Familie gelungen."

-Neue Presse zu "A Christmas Carol"

 

"Die NDR- Radiophilharmonie und Vassilis Christopoulos haben hörbar großen Spaß an Albrechts plastisch instrumentierter Partitur"

-Hannoversche Allgemeine zu
"A Christmas Carol"


 

“Dieser Zauber tauchte beispiels- weise in "Alice im Wunderland" auf: Henrik Albrechts frische Version fasziniert als Muster musikalischen und mündlichen Erzählens.”

-FAZ zu "Alice im Wunderland"