Christmas Carol

    Eine Orchestererzählung von Henrik Albrecht
    nach Charles Dickens
    für Orchester und 3 Sprecher
    Instrumentation: 2.2.2.2/4.2.3.1/Timp/2 Perc/Harfe/Celesta/Streicher

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  • Über den Inhalt:

    Wenn Ihr an Weihnachten denkt, kommt Euch vielleicht der Duft von frisch gebackenen Plätzchen in den Sinn. Als Komponist denkt man natürlich als erstes an Weihnachtslieder. Und da ich in diesem Orchesterhörspiel ganz gehörig Weihnachtsatmosphäre verbreiten wollte, habe ich im ganzen Orchester Weihnachtslieder verstreut, so wie manche Leute zu Weihnachten überall im Haus Plätzchen hinlegen, damit es gut duftet. Jetzt bin ich natürlich gespannt, ob Ihr die alle wieder findet.
    Natürlich sind die Weihnachtslieder nicht immer vollständig. Oft sind sie, wie manchmal auch die Plätzchen, in kleine Krümel zerbrochen. Der Straßenmusiker mit seiner Geige spielt zum Beispiel nur die ersten acht Töne von O Tannenbaum. Danach spaziert er munter in anderen Melodien herum. Bei Fezziwigs Fest erklingt auch O Tannenbaum, aber nur mit den ersten sechs Tönen. Trotzdem kann man das Lied erkennen, weil es eine so auffällige Melodie hat. Das ist so ähnlich wie beim Malen. Da kann man auch mit ganz wenigen Zickzack-Linien einen Tannenbaum zeichnen und jeder weiß sofort, was gemeint ist.
    Nicht immer sind die Weihnachtsliedermotive in der Melodiestimme versteckt. Das Lied Stille Nacht zum Beispiel erscheint im Bass, von der Bassklarinette gespielt. Wo, verrate ich nicht. Das müsst Ihr schon selber rausfinden. Das Lied Schneeflöckchen, Weißröckchen begleitet eine Figur in dem Hörspiel, die sehr zart und zerbrechlich ist, wie eine Schneeflocke, die ganz schnell schmelzen kann.

    Diese Lieder habe ich versteckt:

    Winter Ade
    Morgen Kinder wird's was geben
    Kling, Glöckchen, klingelingeling
    Schneeflöckchen, Weißröckchen
    Fröhliche Weihnacht
    Alle Jahre wieder
    Stille Nacht
    Hark the Angels sing
    O du Fröhliche
    O Tannenbaum
    Ihr Kinderlein kommet

    Bitte glaubt nicht, dass das Komponieren leichter geworden ist, indem ich ab und an Weihnachtslieder als Motive verwendet habe. Es ist eigentlich genau andersherum, viel schwerer, die Weihnachtslieder so einzubauen, dass sie nicht zu sehr in den Vordergrund drängen und auch noch eine Sprache sprechen, die hilft, die Geschichte von Scrooge und seiner Läuterung zu erzählen. Jetzt wünsche ich Euch viel Spaß beim Hören und Entdecken.

    Ach und noch etwas: Ich habe auch einen Weihnachtspopsong im Hörspiel versteckt (Stück 7) Der ist aber wirklich schwer zu finden.

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Neuigkeiten

Nun ist es raus! Der neue Kinderhörbuchpreis Beo für die beste Musik in einem Kinderhörspiel geht an das Orchesterhörspiel "A Christmas Carol" aus meiner Feder. Ich bin überglücklich, dass auch auf diesem Weg die viele Arbeit, die in dieser Partitur steckt belohnt wird. Danke!

Wer nicht bei der Aufführung meines neuesten Orchesterhörspiels "20.000 Meilen unter dem Meer" dabei sein konnte, hier gibt es einen Film von der Aufführung im Theaterhaus Stuttgart zu sehen.
 

Kritikerstimme

"Albrechts Komposition ist sehr farbig und abwechslungsreich, durchaus auch populär, aber nie platt oder beliebig. Er versteht es, auch fein abgestimmte Stimmun- gen und Bilder im Hörer zu er- zeugen...Albrecht ist ein großer Hörspaß für die ganze Familie gelungen."

-Neue Presse zu "A Christmas Carol"

 

"Die NDR- Radiophilharmonie und Vassilis Christopoulos haben hörbar großen Spaß an Albrechts plastisch instrumentierter Partitur"

-Hannoversche Allgemeine zu
"A Christmas Carol"


 

“Dieser Zauber tauchte beispiels- weise in "Alice im Wunderland" auf: Henrik Albrechts frische Version fasziniert als Muster musikalischen und mündlichen Erzählens.”

-FAZ zu "Alice im Wunderland"