Pinocchio

Pinocchio

Eine Orchestererzählung von Henrik Albrecht
nach dem Buch von Carlo Collodi
für Orchester und 3 Sprecher
• Instrumentation: 2.2.2.2/4.2.3.0/2 Perc/Harfe/Celesta/Streicher
• Dauer: 55 Minuten


Ansichtspartitur des ersten Satzes zum Herunterladen

Hörprobe des ersten Satzes

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Bisherige Aufführungsorte:

• Baden Baden - Festspielhaus (Deutsche Radiophilharmonie)
• Stuttgart - Liederhalle (Deutsche Radiophilharmonie)
• Kaiserslautern - Sendesaal (Deutsche Radiophilharmonie)
• Neustadt an der Weinstraße (Deutsche Radiophilharmonie)
• Kaiserslautern Fruchthalle (Deutsche Radiophilharmonie)
• Köln WDR großer Sendesaal (WDR Funkhausorchester)

Im Covertext der CD ist zu lesen:

In dem Orchesterhörspiel "Pinocchio" habe ich ein Thema komponiert, das die Holzpuppe Pinocchio auf seinem Weg durch die Welt darstellen soll. Dieses Stück könnt Ihr das erste Mal hören, wenn Pinocchio gerade geschnitzt wird. Gleichzeitig mit den einzelnen Holzgliedern, setzt sich auch sein Thema in diesem Moment aus einzelnen Klarinetten Tönen zusammen, begleitet vom Xylophon, einem Instrument, das wie Pinocchio ebenso aus Holz ist. In ganzer Länge könnte Ihr das Stück am Ende der CD hören. Der beschwingte Rhythmus dieses Stückes ist eine Tarantella. Das ist ein Tanz aus Italien, dort spielt auch unsere Geschichte. Die Tarantella hat einen etwas gruseligen Ursprung. Sie ist nämlich benannt nach einer giftigen Spinne, der Tarantel. Wenn man von ihr gebissen wird, so muss man ganz schnell ein paar Musiker aus der Umgebung zusammen trommeln, die für einen eine Tarantella spielen. Und dann muss man tanzen, was das Zeug hält, bis man das ganze Spinnengift ausgeschwitzt hat.
Aber zurück zu Pinocchio. Sein Thema ist also eine Tarantella. Zunächst allerdings, als Pinocchio noch ein Holzscheit ist, übernimmt diese Melodie das Xylophon. Da tönt die Musik noch hölzern und hart. Später, wenn in dem Holzstück Leben erwacht, erklingt die Melodie in der Klarinette. Sie gehört zu der Familie der Holzbläser. Ihr Ton wird von einem Rohrblatt erzeugt, das mit einer Schraube an dem Mundstück des Instruments befestigt ist. Dieses Rohrblatt schwingt im Luftstrom des Spielers und erzeugt so den Ton. Die Klarinette hat viele Klangfarben. Sie hat eine tiefe, mittlere und hohe Lage. Alle diese Lagen haben einen ganz eigenen Klang. Die höchste Lage der Klarinette kann man in unserem Orchesterhörspiel hören, wenn Pinocchio von Fuchs und Katze an dem Baum aufgehängt werden soll. Hier wird die Luft ganz dünn und sehr hohe Töne kommen aus der Klarinette. Die mittlere Lage könnt Ihr sehr oft hören, am besten im Schlussstück dieses Hörspiels. Hier spielt die Klarinette mit Begleitung der Streicher das Pinocchio-Thema. Da ist die Klarinette in ihrer besten Lage und fühlt sich pudelwohl. Auch wenn der Fischschwarm, Pinocchio endlich aus seinem Eseldasein erlöst hat, meldet sich die Klarinette zu Wort, schlüpft aus den seltsamen Unterwasserklängen wieder ans Tageslicht.
Die Klarinette hat noch eine größere Schwester im Orchester: die Bassklarinette. Sie hat einen ganz tiefen Klang und in der Szene, in der Fuchs und Katze Pinocchio auf seinem Heimweg ansprechen, verbreitet sie eine dunkle, unheimliche Atmosphäre.
Jetzt wünsche ich Euch viel Spaß beim Hören! Und: achtet einmal auf die Klarinette!

 

 

Neuigkeiten

Meine Orchestererzählung Prinz und Bettelknabe ist nun auf CD erschienen.

Die Orchestererzählung "Das Gespenst von Canterville" ist für den Beo 2017 nominiert in der Kategorie Klassiker. So fühlt es sich also an, langsam zum Klassiker zu werden. Wahnsinn!

Vielen Dank an Alle für die wunderbare UA meines Opernarrangements "Der Schauspieldirektor" nach W.A.Mozart bei den Salzburger Festspielen 2017

Kritikerstimme

"Albrechts Komposition ist sehr farbig und abwechslungsreich, durchaus auch populär, aber nie platt oder beliebig. Er versteht es, auch fein abgestimmte Stimmun- gen und Bilder im Hörer zu er- zeugen...Albrecht ist ein großer Hörspaß für die ganze Familie gelungen."

-Neue Presse zu "A Christmas Carol"

 

"Die NDR Radiophilharmonie und Vassilis Christopoulos haben hörbar großen Spaß an Albrechts plastisch instrumentierter Partitur"

-Hannoversche Allgemeine zu
"A Christmas Carol"


 

“Dieser Zauber tauchte beispiels- weise in "Alice im Wunderland" auf: Henrik Albrechts frische Version fasziniert als Muster musikalischen und mündlichen Erzählens.”

-FAZ zu "Alice im Wunderland"