Krieg der Knöpfe

    Eine Orchestererzählung von Henrik Albrecht
    nach dem Roman von Louis Pergaud
    für Orchester und 3 Sprecher
    Instrumentation: 2.2.2.2/4.2.3.0/Timp/2 Perc/Harfe/Streicher

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  • Über den Inhalt:

    In einem Krieg streiten meist zwei oder mehrere Parteien gegen einander. In unserem Hörspiel sind es die Velraner, die gegen die Longeverner kämpfen. Damit man diesen Krieg auch in der Musik hört, habe ich das Orchester in zwei Gruppen geteilt, die gegeneinander musizieren. Wenn Ihr das Hörspiel in Stereo hört, könnt Ihr das sehr gut in Stück Nummer 7 merken. Am Anfang des Stückes könnt Ihr ein Fanfaren Signal hören, vom ganzen Orchester gespielt. Wenn ein General früher in den Kampf zog, ertönten oft die Fanfaren. Ihre Signale waren weithin hörbar. Die Fanfaren gibt es in unserem Orchester nicht mehr. Sie wurden von den modernen Blechblasinstrumenten ersetzt, den Posaunen, den Hörnern, der Tuba und der Trompete. Wie so ein Blechblasinstrument funktioniert, möchte ich Euch jetzt einmal an Hand der Trompete zeigen.
    Die Trompete hat ein Mundstück und Ventile, mit denen der Musiker die Tonhöhe verändern kann. Man kann die Tonhöhe aber auch durch die Lippenspannung verändern. Das könnt Ihr selbst ausprobieren, indem ihr in einen Gartenschlauch oder etwas Ähnliches prustet und dann die Lippen immer mehr anspannt. Dabei werden die Töne, die Ihr erzeugt, immer höher.
    Ihr könnt die Trompeten sehr gut an der Stelle hören, an der Lebrac vorgestellt wird. (Stück Nummer 2) Die Trompete hat noch eine kleine Schwester: die Piccolotrompete. Die könnt ihr hören, wenn die Longeverner den Fechtkampf eröffnen. (Stück Nummer 7) Sie hat einen sehr hohen Ton und spielt spitze, schneidende Attacken.
    Die Trompete kann aber auch lange, prachtvolle Melodiebögen spannen, zum Beispiel, wenn die Hütte der Longeverner endlich fertig ist und das Orchester eine Lobeshymne spielt.
    Auch Geräusche kann eine Trompete nachahmen. Wenn sich die Longeverner der Dorfkirche von Velrans nähern, werden sie von Hunden angebellt. Dieses Geräusch wird so erzeugt: In den sonst offenen Schalltrichter der Trompete stopfen die Musiker einen Dämpfer. Dadurch verfärbt sich der Klang. Gleichzeitig rollen die Trompeter, während sie in das Instrument blasen, mit der Zunge (Rrrrr), man nennt das „Flatterzunge“. Das klingt dann sehr seltsam und kommt dem Bellen eines Hundes schon recht nahe.
    Jetzt wünsche ich Euch noch viel Spaß beim Hören! Und: Achtet einmal auf die Trompete!

    Ach und noch etwas: Könnt Ihr erkennen, welches Lied ich bei dem Bau der Hütte in meine Musik hineinkomponiert habe?

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Neuigkeiten

Nun ist es raus! Der neue Kinderhörbuchpreis Beo für die beste Musik in einem Kinderhörspiel geht an das Orchesterhörspiel "A Christmas Carol" aus meiner Feder. Ich bin überglücklich, dass auch auf diesem Weg die viele Arbeit, die in dieser Partitur steckt belohnt wird. Danke!

Wer nicht bei der Aufführung meines neuesten Orchesterhörspiels "20.000 Meilen unter dem Meer" dabei sein konnte, hier gibt es einen Film von der Aufführung im Theaterhaus Stuttgart zu sehen.
 

Kritikerstimme

"Albrechts Komposition ist sehr farbig und abwechslungsreich, durchaus auch populär, aber nie platt oder beliebig. Er versteht es, auch fein abgestimmte Stimmun- gen und Bilder im Hörer zu er- zeugen...Albrecht ist ein großer Hörspaß für die ganze Familie gelungen."

-Neue Presse zu "A Christmas Carol"

 

"Die NDR- Radiophilharmonie und Vassilis Christopoulos haben hörbar großen Spaß an Albrechts plastisch instrumentierter Partitur"

-Hannoversche Allgemeine zu
"A Christmas Carol"


 

“Dieser Zauber tauchte beispiels- weise in "Alice im Wunderland" auf: Henrik Albrechts frische Version fasziniert als Muster musikalischen und mündlichen Erzählens.”

-FAZ zu "Alice im Wunderland"